Chapter: Das Leben ist kein Ponyhof

Kunscht!

Es ist manchmal leicht absurd, wenn ich (damals, bevor the Big C) auf Leute treffe, die in irgendeiner Form Kunst, Design, Illustration o.ä. studiert haben. The Minderwertigkeitskomplex is kicking in.
Ich red dann gerne mit und zwischendurch denke ich mir, dass ich eigentlich gar nicht dazugehöre und schnell weg muss.
Dabei ist es mit dem Versuch objektiver Betrachtung natürlich Quark. Das nennt sich “Imposter Syndrom” und man kann davon ausgehen, dass das man nicht die einzige Person in so einer hypothetischen Gesprächsrunde ist, die dieses Gefühl hat.

Es gab in meiner Laufbahn auch immer wieder Leute, die mich das eben doch haben spüren lassen, dass ich nicht zur Liga der Artsy Hochschulcomics gehöre, was sich auch in einer bestimmten Ästhetik meiner Comics zeigt. Wobei es nicht darum geht, dass jeder meinen Kram mögen muss, Kritik ist okay. Aber man merkt bei bestimmten Äusserungen, dass es doch eher um die Abgrenzung geht und den Ärger, dass auch so ein kleiner Pausenclown wie ich im selben Zirkus jongliert, wie die Hochschulakrobaten.

Na ja, früher hat mich das geficht, heute gäb’s dafür eine Ladung Schmockwasser aus meiner Spritzblume. :)

In dem Sinne, macht auch Ihr die Manege unsicher und habt ein schönes Pfingsten!

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Dial H for Helfer-Syndrom!

Hey Ihr Webwachteln,

Achtung, die Kisten sind eine Metapher.
Helfen ist an und für sich ne schöne Sache. Empathisch, fürsorglich und ein positiver Beitrag im gesellschaftlichen Miteinander. So weit, so jut.
Es wird nur dann ein Problem, wenn andere Menschen diese Hilfe gar nicht wollen.
Und wenn man überwiegend anderen Menschen hilft, um sich nicht mit seinen eigenen Problem auseinanderzusetzen.

Und wer will schon wirklich in der Augsburger Puppenkiste leben. Alles viel zu hölzern.

Am Ende hier mal wieder der Hinweis: Wenn Ihr diesen Comic früher sehen wollt und Making Ofs zu meinem neuen Webcomic usw., der/ kann mich bei Patreon unterstützen. Vielen Dahaaank! :3

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Queen Of Selfcare

Moin moin Ihr Lieben,

ich hoffe, Ihr konntet die Ostertage etwas entspannen. Ich hab auch Pause gemacht, die Energie geht gefühlt gerade etwas schneller leer, als sonst. VOLL KOMISCH!

Dazu zählte auch eine kleine Pause von Social Media. Besonders Twitter ist in diesen Tagen (und damit meine ich eine wachsende Tendenz seit Jahren) zu einem besonderen Ort des stetigen Frustabbaus geworden. Was absolut verständlich ist. Aber ob es einem gut tut diesen Frustabbau zu lesen, steht wieder auf einem ganz anderen Monitor.

Ich kann nur immer wieder meine Empfehlung aussprechen seine Timeline ordentlich zu kuratieren mit Inhalten, die man gerne sieht, welche in meinem Fall aus den Themen Kunst, Kultur, Musik und PFÖGEL besteht. Man kann Listen führen, stummschalten und blocken… Und notfalls auch mal seinen Account deaktivieren oder sich ganz abmelden. Hauptsache, Ihr lasst Euch nicht durch die Doomscrolling-Lawine mitreissen.

In dem Sinne, passt auf Euch auf und bis baldo!

P.S.: Und wie immer hier der Hinweis: Wenn Euch meine Comics gefallen und Sie unterstützen wollt, könnt Ihr sie früher sehen auf meinem Patreon-Kanal.
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Frohe Fast-Ostern! U=・ x ・=U

Henlo!

Ist gerade eine etwas herausfordernde Zeit für Witzbildmaler:innen (file under: Sätze, die Krankenhauspersonal gerade NOCH lieber hört als diffuse Klatschgeräusche aus der Nachbarschaft). Sagen wir mal so, die Nachrichtenlage treibt einen eher in die Richtung eines sarkastischen Humors. Die nächste Stufe wäre dann der komplette Dadaismus, das wird dann richtig wild.

Jetzt wische ich erstmal die Eier von der inneren Scheibe und freue mich darüber an einem sonnigen Frühlingstag mit dem Fahrrad durch den Park zu radeln.

Flauschige Grüße,
Eure Sari

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Tschakka!

Heeey Ihr Lieben,  we can do it!!! *SEUFZ*

In der letzten Zeit habe ich so viele Gespräche zum Thema geführt, die genau so aussahen.
Alle muntern sich gegenseitig auf und… alle gehen am Stock. Inklusive der Optimisten.
Die Nachrichten sind natürlich extrem verunsichernd, aber im Grunde bleibt:
Wir werden weiterhin Monat für Monat schauen müssen, wie die Lage sich entwickelt. Schwierig, wenn der Geduldsfaden und die Energie immer dünner werden.
Fakt ist aber auch: Es gibt Impfstoffe und jetzt ist es eine Frage der Zeit, bis sie verteilt werden. Wir brauchen das Prinzip Hoffnung, denn auch daraus schöpft unser Energiedepot. Das alles geschrieben mit einem mittellauten Arrrgh-Geräusch, das aus meinem tiefsten Inneren widerhallt.

Passt also weiter auf Euch auf und fühlt Euch virtuell durchflauscht.<3

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