Schlagwort: comic relief

Selbsthilfe

Hallo meine Schnabeltiere!

Ich muss Euch nichts von den Nachrichten der letzten Tage erzählen. Man hat gerade eine große Auswahl daran, was Einen am Meisten verstören soll. Und ich merke dabei, wie wichtig es ist dabei nicht in Hysterie zu verfallen und sich zumindest teilweise davon zu distanzieren, damit man einfach nicht durchdreht. Aus Selbstschutz quasi.

Ich finde meine Balance in Tiervideos und Pokémon streicheln wieder und hoffe, dass Ihr auch ähnliche Strategien parat habt. :) Wenn Ihr Euch lieber mit Comics ablenken wollt, kann ich Euch auch sehr guten Gewissens “Seconds” von Brian Lee O’Malley ans Herz legen, das Nachfolgewerk zu Scott Pilgrim (aber ohne Bezug dazu). Mir wurde richtig warm ums Herz beim Lesen, auch wenn es extrem dramatische Stellen gab. Ich werde da demnächst noch ein klein bisschen mehr in einem Podcast zu erzählen, den ich hier natürlich verlinken werde.

Oh! Ausserdem ist mir der Elefant entlaufen. Wohin, seht Ihr hinter diesem Link.

Habt eine schöne Woche! ^__^

Rollenverteilung

Hier gehts lang zum Anfang dieser Storyline.

Und weiter gehts mit meinem hartnäckigen Versuch Teil einer Superheldenliga zu werden. Wie es scheint, sind die Anforderungen sehr hoch.

Ich hab hier eine kleine Anspielung zum Begriff “Women in refrigerators” (Frauen in Kühlschränken) eingebaut. Soweit ich weiß, hat die Comicautorin Gail Simone ihn einmal eingeführt nach der Beobachtung, dass die Ermordung, Misshandlung oder sonstartige Meuchelung einer Frauenfigur oft als Plotpunkte für Superheldenstories herhalten mussten. Genauergenommen bezieht es sich auf die ehemalige Freundin von Green Lantern, deren Kopf er irgendwann in seinem Kühlschrank gefunden hat. Auch in Filmen kann man dieses Syndrom oft beobachten und auch nicht nur bei weiblichen Figuren. Wobei es vielleicht auch eher Kritikpunkt ist, dass die Figurenentwicklung der ermordeten Charaktere dabei manchmal sehr dünn ist und keinen anderen Zweck verfolgt, um dem Helden eine zusätzliche Motivation zu geben. Manchmal ist das gut umgesetzt, manchmal eben nicht.

A propos Superfrauen…

Ich wollte hier mal auf den Ted Talk verlinken, den die Sängerin Amanda Palmer vor Kurzem gehalten hat. Warum? Weil sie stellenweise auch eine gute Begründung dafür liefert, warum ich persönlich meine Comics gratis ins Netz stelle. Vieles davon, was sie sagt, funktioniert vielleicht nicht für alle Künstler gleich gut (besonders die eher introvertierten, aber auch wenn ich in puncto Perfomance nicht so viel zu bieten habe wie die gute Frau Palmer, gab es doch einige Punkte bei denen ich zustimmen kann. Vielleicht findet Ihr das ja auch ganz interessant. :)