Schlagwort: Hellboy

Horrorfilmabend

Uahaha! Ich hoffe, Ihr hattet einen schaurige Halloween-Abend oder bei Belieben auch einen Freitag, der einfach so toll war. :3

Mein Seitenhieb aufs deutsche Fernsehen ist natürlich etwas pauschal geraten, aber ich würde lügen, wenn ich behaupten würde noch regelmäßig in die Glotze zu starren (dafür hab ich jetzt andere Bildschirme). Meine größte Nähe zum Tatort beispielsweise habe ich lediglich durch meine Twitter-Timeline, die sich regelmäßig gehässig darüber auslässt (ausser bei diesem Einen letztens, ihr wisst schon, genau DEN. Ne, hab ich auch nicht geguckt). Tatortreiniger hingegen habe ich gerne geguckt, auf den Spartensendern läuft auch Inspirierendes und ich bin mir sicher, dass es weitere kleine Perlen gibt, wenn man nur gut und, äh, geduldig sucht. “Fernsehen – Ein aussterbendes Medium?” Mein Themenvorschlag für Lanz, Jauch und Konsorten.

Am nächsten Samstag findet mal wieder die Intercomic statt! Mit dabei, ausser mir noch einige andere Zeichner wie z.B. David Malambré (neues Heft beachten),  Tanikacomix (zum ersten Mal dabei), Temel uva. Von 10-16 Uhr signieren wir und freuen uns über Besuch. :)

Da es schon spät ist, wünsche ich Euch einen schönen Start in die Woche! Und wenn Ihr gerade doof drauf seid, spielt einfach ne Runde Robot Unicorn, das macht alles besser!

Eine schöne Woche!!!

BOB-OMB!

Hier beginnt die gruselige Storyline!

Ob große Explosionen immer die richtige Antwort auf alle Probleme sind? Ich wage es zu bezweifeln…

Yay, ich hatte ein sehr schönes Wochenende, denn ich war am Samstag in der Pixar- Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn. Davor hatte ich noch das Glück an einem verfrühten Screening von Brave teilzunehmen! Man kann nicht sagen, dass meine Augen an diesem Tag kein Futter bekommen haben.

Mein kurzes Fazit zu Brave: Wunderwunderschöne Visuals, tolle Animationen (die Haare!!) und ein sehr bezauberndes Setting. Leider scheint 3D-Kino bei mir aber folgenden Nachteil zu haben… Ich penne immer ein. Das ist mir schon bei The Avengers so passiert. Irgendwann nach etwas mehr als einer Stunde werden meine Augen schwer und ich schaffe es nicht sie aufzuhalten. Insofern scheue ich mich ein finales Fazit zum Film zu ziehen, da ich während der entscheidenden Kampfszene am Ende meine Augen “ausgeruht” habe. Vorsichtig behaupte ich, dass mir die Story des Films wesentlich weniger mitgerissen hat als die Optik. Leider.

Die Pixar-Ausstellung kann ich uneingeschränkt empfehlen! Wow, was für eine liebevolle Aufbereitung!! Selbst “Laien”, die keine Ahnung von Trickfilm haben, haben nur die Möglichkeit mit offenem Mund aus der Ausstellung rauszukommen. Es gibt jede Menge Zeichnungen, Charakterstudien, Statuen, Farbstudien, sowie Kurzfilme zu sehen als auch eine filmische Aufbereitung der Concept Art und das unglaubliche Zoetrop (klickt diesen Link nicht an, wenn Ihr Euch in der Ausstellung überraschen lassen wollt!).

Am Meisten hat es mich beeindruckt wie viel Zeit und Mühe in die Vorarbeit des Films investiert wird. Man sieht deutlich, dass sich durch die vielen unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen in der Concept Art die “Welt” des Films entsteht. Oftmals finde ich einzelne Skizzen auch viel spannender und mutiger als die glattgebügelten finalen Entwürfe. Den Künstlern wird die Möglichkeit gegeben sich kreativ zu entfalten, ohne das man strikt auf die Verwendbarkeit im Endprodukt hinarbeiten muss. Zumindest wirkt es so auf mich. Natürlich weiß ich auch, dass es in den allerwenigsten Animationsstudios so zugeht. Dazu sind die Animationsbudgets oftmals viel zu begrenzt.

Natürlich freue ich mich auch besonders die vielen 2D-Zeichnungen zu sehen, die man nach wie vor auch für die Konzeptionierung eines 3D-Films braucht. Auch wenn Pixar die unbestrittenen Meister der 3D-Animation sind, vermisse ich die klassische Zeichentrickanimation. Die zweidimensionale Bleistiftlinie verfügt für mich immer noch über eine Kraft und eine Dynamik, die 3D für mich bisher noch nicht ersetzen konnte. Vielleicht liegt es daran, dass der Weg von Kopf zu Bleistift immer noch direkter ist, als der Weg von Kopf zu Monitor zu Werkzeug im 3D-Animationsprogramm? Für mich geht in der 3D-Animation im Vergleich zu 2D ein Stück Ausdrucksstärke verloren. Aber das ist bei Pixar definitiv Jammern auf hohem Niveau.

Ich bin deshalb gespannt auf den neuen Disney- Kurzfilm “Paperman“, der als Vorfilm zu “Wreck-It Ralph” (ein echtes Tribut an Videospiele!) laufen soll.

Jetzt ist der Blogeintrag doch etwas länger geworden als erwartet. :)

Schönen Montag wünsche ich Euch noch!

Nerd Action

Hier beginnt die gruselige Storyline!

Puh, das war jetzt bestimmt die aufwendigste Seite, die ich je für den Ponyhof gemacht habe. Aber es hat SPASS gemacht. Ich habe mich sehr deutlich an das Layout von bereits vorhandenen Hellboy- Seiten gehalten, weil es a) sowieso ein Spoof sein soll und b) ich was dabei lernen kann. Seitenlayout ist etwas, was im Ponyhof wegen des Stripformats sowieso immer zu kurz kommt. Der Ponyhof verfolgt natürlich ein ganz anderes Ziel, aber ich freu mich darauf in zukünftigen Projekten mehr ÄKTSCHN-Szenen zeichnen zu können.

Beim Rumrecherchieren fiel mein Auge wieder auf die letzten Hellboy-Ausgaben von Duncan Fegredo. Ich finde die Seiten gerade layouttechnisch und was das Erzähltempo angeht sehr genial. Kann ich Jedem wärmstens ans Herz legen!

In der neuen Woche könnt Ihr hier wieder neu abstimmen für den Web-Sondermann und ich würde mich freuen, wenn der Ponyhof Eure Stimme bekäme.  Ich fänds cool unter die ersten drei zu kommen, bin bei den extremst talentierten Mitbewerben aber eher, äh, realistisch. ;)

Ausserdem kann ich Euch noch die netten Interviews empfehlen, die im  brandneuen Podcast Comichöhle mit Kollegin Temelchen, Mario und mir geführt wurden. Ein Podcast nur über Webcomics und ihre Macher! Da ist viel Ohrenfutter mit dabei! :)

Schöne Woche wünsch ich Euch!

 

Höllenqualen

Diese kleine Geistergeschichte hat hier begonnen.

Jetzt wisst Ihrs also: Selbst in der Hölle gibt es Aussenseiter. :)

Wenn ich mich so an meine Schulzeit zurückerinnere, kann ich nicht unbedingt sagen, dass ich mich wegen meines Nerdtums ausgegrenzt gefühlt habe. Dann schon eher wegen meines generellen Uncoolnessfaktors. :D Aber ich erinnere mich sehr wohl, dass ich wenige Freunde hatte mit denen ich offen meine Begeisterung für gewisse Computerspiele (yay, Lucas Arts Adventures), Fernsehserien und Kinofilme geteilt habe. Heutzutage kommen sie alle aus den Ecken und schon am Samstag hab ich wieder nennenswert viel Zeit damit verbracht mit Partygästen über Monkey Island zu schwadronieren. Wo wart Ihr früher alle?! :D

So, weiter im Text. Der ponyhoffreie Donnerstag hat ein Ende! Der Ponyhof erscheint ab heute wieder zweimal in der Woche!!! Ich hab zwar noch einige Deadlines, aber ich glaube, die heisse Phase ist vorbei! Insofern möchte ich mich wirklich sehr für Eure Geduld und Euer Verständnis bedanken!!! Ich kann wirklich nicht genug betonen, wie erleichtert und glücklich über die AWEZUMNESS meiner Leser bin! Danke! 

Und habt nen schönen Montag!^^

 

Making of Hellboy Pin Up

Hallo Ihr Knödels,

blitzartig fiel es mir heute ein! Ich könnte ja auch eigentlich mal das Hellboy Pin Up auf meinen Blog stellen, das ich vor Wochen gebastelt habe! Das wäre doch mal ne Idee!

Und da ich so etwas immer selbst bei Anderen gerne lese, zeige ich mal alle Schritte auf, die das Pin Up gegangen ist, bis es sich in das magische “FERTIG!” verwandelt hat.

Schritt 1: Ideenfindung
Was für ein Motiv soll das Hellboy Pin- Up überhaupt haben? Diese essentielle Frage hat die gleiche Antwort wie die Frage “Was sehe ich mir selber gerne an?”. Bei einem Pin- Up habe ich eher grafische, als erzählerische Ambition und ich komme zum Schluss, dass ich Hellboy gerne gegen hawaiianische Tikis kämpfen lassen möchte. Weil ich Tikis toll finde. That’s all… Also mache ich ein paar Scribbles.

Schritt 2: Thumbnails
Ich habe drei klitzekleine Scribbles gemacht und zeige sie Hyperprofi Steve Lieber.
Ich möchte wissen, welches Motiv er am Besten findet.
Seiner Meinung nach würde das 1. Motiv etwas zu “zusammengepuzzelt” wirken, d.h. die verschiedenen Elemente sind etwas unharmonisch kombiniert.
Zu dem 3. Motiv meinte er, es seie eher ein Bild von einem Tiki, als von Hellboy.
Ich stimme dem zu. Also auf zur Umsetzung von Motiv 2!

Schritt 3: Pencils
Da ich ein Mensch mit leichter Tendenz zur Angst vor weissem Blatt Papier bin, kopiere ich mir das winzige Thumbail HOCH (SEHR HOCH) auf DIN A *fucking* 3.
Diese Kopie pause ich dann sehr grob mit Hilfe eines Leuchttisches auf einen DINA3 Zeichenkarton. Grösstenteils um zu sehen, wo kompositorisch, was hinkommt. Bei der Ausführung der Pencils benutze ich einen ColErase Light Blue- Stift (die non-copy blauen Stifte finde ich zu hell fürs Zeichnen). Man gibt mir noch die ein oder anderen Tips, z.B. wie eine Palme wirklich aussieht und ziehe mir ein paar Bildvorlagen für Hellboy und Tikis aus dem Netz.

Schritt 4: Inks
Wenn man mich mal wirklich WIRKLICH mies gelaunt und schimpfend wie einen Rohrspatzen (was ist eigentlich ein Rohrspatz?) erleben will, der kann mir ruhig mal beim Tuschen zusehen. Ich habe das Gefühl den Pinsel noch nicht völlig unter meiner Kontrolle zu haben, bezwinge aber Schwarzflächen und leichte Schraffuren mit Ach&Krach.
Beinahe hätte ich die Inks zu diesem Bild weggeschmissen und noch mal von vorne angefangen, aber dann habe ich es eingescannt und verkleinert und siehe da! Es sieht gar nicht mehr so schlimm aus! Den Kreis für den Mond habe ich mich allerdings nicht tuschen getraut und somit in Photoshop eingefügt. Die blauen Linien der Vorzeichnungen habe ich in Photoshop per Schwellenwert herausgefiltert. Ich war auch der Meinung, Hellboy mehr ins Zentrum zu rücken, deshalb habe ich den unteren Bildrand noch zurechtbeschnitten.

Schritt 5: Koloration
Diesmal wollte ich mal was anderes probieren, als meine übliche “flache” Koloration. Ganz einfach aus dem Grund, dass ich etwas lernen wollte. Also wurde das Bild etwas effektvoller. Den Himmel habe ich mit Hilfe der Photoshop “Blatt”- Pinsel selber gemalt, ebenso habe ich bei dem Feuer viele weiche Pinsel ausprobiert. Bei dem Mond habe ich erstmal ein Foto des richtigen Mondes mit Hilfe einer Maske in den Kreis gesetzt und dann Beleuchtungseffekte gesetzt, die auch etwas auf Hellboy überstrahlen. In den Figuren ist ein leichter Verlauf zu finden, um etwas mehr Tiefe reinzubringen.
Bei den Sternen und Feuerfunken habe ich ein paar dementsprechende Pinsel gefunden und dann noch mal mit höherer Deckkraft den leuchtenden Kreis in die Mitte des Strahlenkranzes gesetzt. Die einzelnen Arbeitsvorgänge zu beschreiben, würde hier wohl den Rahmen sprengen, aber auf Nachfrage erkläre ich gerne.

Ich hoffe, dass das für den ein oder anderen interessant war, auch wenn ich nur grob erklärt habe…So, und jetzt mach ich mich wieder an andere Arbeiten!!
Freu mich schon auf Erlangen, yip yip!!