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Abenteuer

Hallo meine Nachbarn im tiefen Dschungel des Netzes!

Die Idee zum heutigen Comic entstand, als mir vor Kurzem ein 1Live-Reporter beim Zeichnen über die Schulter gucken wollte und ich sofort Sorge hatte, wie spannend das für ihn sein könnte. Ich möchte anmerken, dass er selbst nie auch nur leise angedeutet hat, dass er was langweilig findet. Ihr könnt Euch selbst überzeugen, wenn ich den Link zum Interview finde.:)

Heute habe ich eine für mich sehr aufregende Ankündigung . Einige von euch haben es sicher schon auf Twitter und Facebook mitbekommen…

Ich habe jetzt meine eigene Patreon- Kampagne gestartet!!!

Ihr fragt Euch, was das ist?

Patreon ist ein neues Modell, um Kreative zu unterstützen, eine Art modernes Mäzentum. Ihr könnt mich dort mit einer beliebigen monatlichen Summe für den Ponyhof unterstützen. Ab 2$ pro Comic gibts Zugang zu Bonusinhalten. Kleinere Beträge gehen natürlich auch, sie sind dabei sogar am Allerwichtigsten. Seitdem ich die Kampagne letzte Woche gestartet habe, hat sich schon einiges getan und ich bin meinem Traum vom Comiczeichnen zu leben schon ein Stückchen näher gekommen. Dafür schon mal ein richtiges DANKESCHÖN! Tolle Leserschaft ist toll!!

Und weil es schon ein paar Fragen zu Patreon gab, mach ich hier mal ein kleines FAQ.

Wird der Ponyhof jetzt kostenpflichtig?

Nein, das wird er nie. Es wird immer wieder mal zusätzliche Inhalte geben, die Patreon-exklusiv sind, aber der Hauptstrip wird hier immer gratis zu lesen sein. Und auch wenn das mit der Finanzierung durch Patreon längerfristig nicht klappen sollte, habe ich nicht vor den Ponyhof einzustellen. Ihr helft mir durch Patreon nur mich mehr auf den Ponyhof konzentrieren zu können und vielleicht in Zukunft wieder mehr Material dazu zu produzieren.

Wie kann man zahlen?

Momentan sind Kreaditkarte und Paypal die angesagten Zahlungsmethoden. Der Betrag wird dann monatlich abgebucht.

Was genau ist in dem Bonus-Feed?

In dem Bonusfeed (Ihr findet ihn über dem großen Kampagnenbild unter dem Link “creations”) findet Ihr bis jetzt das PDF des vergriffenen Early Years-Comic über die Anfänge des Ponyhofs, ein PDF mit dem Comic “Buttis geheimes Tagebuch“, ein PDF mit dem Comic “Bagger Bugger Bash“, diverse Wallpaper, Vorskizzen und regelmäßig “early access” zum neuesten Ponyhof-Strip. Ich werde den Feed regelmäßig mit Bonusmaterial auffüllen und Ihr werdet dann per Mail benachrichtigt.

2$ pro Comic sind im Monat ja 8-10$. Das ist mir zu viel.

Kein Problem. Ihr könnt auch weniger geben. Ausserdem könnt Ihr Euer monatliches Budget limitieren, falls ich mal mehr als 4-5 Comic pro Monat machen sollte und Ihr nicht ungeplant mehr bezahlen wollt. Auch nachträglich ist das Editieren der Zahlungen jederzeit möglich.

Wieviel von dem Geld kommt bei Dir an?

Das kann ich leider noch nicht genau beantworten. Andere deutsche Patreon-User haben mir von 13% Abzug durch Gebühren (Paypal, Kreditkarten, Umrechnungskurs und Patreon-Gebühr) erzählt. Ich werde es erst am Ende dieses Monats sehen.

Ich möchte mich nicht so gerne monatlich verpflichten. Wie kann man das Patreon kündigen?

Das Patreon-Abo ist jederzeit per Mausklick zu kündigen. Natürlich hoffe ich darauf, dass ich mich auf eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Spenden verlassen kann, aber hier gerät keiner in eine Abofalle.

Wenn Ihr noch mehr Fragen dazu habt, nur zu. Das Modell ist eigentlich einfach, aber nicht alles ist selbsterklärend.

Und danke, wieder einmal! Geniesst den Tag bei Euren eigenen Abenteuern im Dschungel des Alltags.:)

Aufgerundet

Hi Ihr Blümchen des Netzgartens!

Wie Ihr schon gesehen habt, gibt es heute eine Jam-Comic zusammen mit Webcomic-Princess Schlogger. Eine Folgeerscheinung eines gemeinsamen Interviews, das wir im Rahmen der Comiciade fürs Lokalfernsehen gegeben haben. :D

Ich fand die erste Comiciade sehr gelungen! Abgesehen von ein paar organisatorischen Kleinigkeiten (lieber den Freitag weglassen, dafür den Sonntag besser ankündigen und nicht von der Security um 17:58 Uhr zum Stiftfallenlassen genötigt werden) hat es mir sehr gefallen. Es war cool mal ein neues Publikum zu sehen, die Räumlichkeiten waren schön hell (Tageslicht OMG!), die Organisatoren waren freundlich und ich habe mir sagen lassen, dass die Ausstellung auch sehr gelungen war. Natürlich war mein Radius wieder mal eher eingeschränkt in Eingang-Stand-Toilette, aber das bereue ich nicht.^^

Und das war erst der Auftakt des Signiertour-Jahrs. Am 10. und 11.Mai findet in Köln wieder die Role Playing Convention statt. Und wieder sind die Kollegen Schlogger, David Malambré, Marvin Clifford und Mario Bühling wieder mit von der Partie!

Und nicht genug. Am 28. Mai gehts weiter im schönen Dresden! Dort wird es im Rahmen der Veranstaltungsreihe Reading Panels eine Ponyhof-Lesung geben. Erste Vorbereitungen werden bereits getroffen und ich freu mich wie Bolle (wer ist eigentlich dieser Bolle und warum ist er immer so gut drauf?). Wenn das Ganze klappt, hoffe ich die Lesung auch in anderen Städten durchführen zu können. Aber mal schauen, erstmal die eine vorbereiten! :)

Noch ne schöne Woche wünsch ich Euch!

 

 

Dumme Antworten

Guten Morgen Ihr alle!

Gut geschlafen? Noch einen Kaffee? Hier, bitteschön und jetzt setzt Euch mal nen Moment.

Heute möchte ich mal kurz mal eine kleine Albernheitspause einlegen.

Letzte Woche Dienstag ist der sehr begnadete, wie sympathische Comiczeichnerkollege Christian Moser gestorben. Vielleicht kennt Ihr ihn von seiner gezeichneten Biographie zu Sigmund Freud, wenn nicht, dann seid Ihr vielleicht schon mal einem seiner “Monster des Alltags” begegnet.

Ich kannte Christian Moser nur flüchtig, dennoch war ich, wie viele andere Comiczeichner sehr geschockt über die Meldung. Er war schliesslich “einer von uns”, Teil unserer kuscheligen eingeschworenen Comicszene. Einer von den Leuten, die denselben Idealismus teilen, mit dem man selbst den Stift zum Papier führt und der denselben Zugang hat zu einer absurd-komischen Phantasienwelt, die bei manchen Leuten auf Unverständnis trifft. Wenn man in einem Nischenbereich wie Comics arbeitet, ist es ein erleichterndes Gefühl auf eine Gemeinschaft  zu treffen, der gegenüber man sich nicht erklären muss. Wir kennen vieles, was den anderen Zeichner beschäftigt.  Ein Treffen auf Comicfestivals ist für uns oft Treffen mit Gleichgesinnten. Plötzlich ist Christian Moser nicht mehr Mitglied dieser Gemeinschaft.  Und das ist es, was mich traurig macht.

Aber seine Monster des Alltags bleiben. Und wann immer ich in meinem Leben einem Monster des Alltags begegne, weiß ich dank Christian Moser  ganz genau wie es aussieht und ich kann ihm ins Gesicht lachen. Dann geht es mir besser. Und für diese bleibende Erkenntnis danke ich ihm.

Und jetzt kommt gut durch die Woche, Ihr Meerschweinchen des Netzes!