Schlagwort: kühlschrank

Sorry…

Hallo Ihr flinken Webwiesel,

tut mir aufrichtig leid Euch heute anstelle eines Strips einen Ngumbe meets Fips Asmussen-Meltdown zu präsentieren. Es ist nun so, dass es eine sehr knappe Deadline gibt für den Toten-Comic, zu dem ich im letzten Beitrag ein paar Skizzen gezeigt hatte. Deadline ist der 24.4. und dazwischen gibts auch noch den Magazinjob, den ich regelmäßig mache. In anderen Worten: Schreiend im Kreis laufen bitte jetzt. Nee, so schlimm ist es nicht, aber ich muss mich schon ranhalten. Das heisst, ich werde noch einen Donnerstagscomic ausfallen lassen. Der Montagscomic bleibt. Ich bedanke mich wirklich schon mal sehr für Euer Verständnis!:)

Wenn Ihr am Wochenende noch nichts vorhabt und in oder um Köln wohnt, kann ich Euch sehr empfehlen zum Illustratorenfestival zu kommen. Die Veranstaltung findet vom 11.-14. April im Designquartier Ehrenfeld statt und präsentiert Arbeiten von Illustratoren der Region. Comics sind auch dabei. :) Viele meiner Freunde und Kollegen sind dabei (ich selbst hatte leider keine Zeit) und ich weiß, wie viel Mühe und Herz in der Veranstaltung stecken. Ich kanns Euch also nur empfehlen hinzugehen.

Und damit wünsch ich Euch ganz viel Einhornzauber und bis Montag!

 

 

Alles wird gut

Hier beginnt die gruselige Storyline!

Heute verweise ich mit Freude auf Katzenfuttergeleespritzer, wo Kollege Bühling an einem kleinen Crossover gebastelt hat. :D

Ich hab gestern ne Fragööö auf dem sozialen Netzwerk-O-Rama gestellt, die ich gern hier in Form einer Umfrage wiederholen würde. Und zwar gehts um den Strip von Montag und obs eventuell Interesse gäbe ihn im Kwimbi Webcomic Shop als Druck anzubieten? Wäre sehr nett, wenn Ihr kurz mal klicken könntet, damit ich einen Überblick bekomme, ob das lohnt welche machen zu lassen. Dankeschön! :)

[poll id=”5″]

Momentan ist das derzeitige Regenwetter ganz, äh, okay für mich, da ich meine Freizeit schön drinnen verbringen kann. Echt hellnerdmäßig halt. :D Gestern erst habe ich zum Beispiel die 1. Episode von Tell Tale’s Walking Dead gespielt und kann es wirklich weiterempfehlen. Ich bin ja nicht sooo ein Fan der Fernsehserie (genauergenommen der zweiten Staffel) und habe den Anschluss beim Comic irgendwann verloren (sie sind jetzt schon bei Folge 100), aber das Spiel hat mich wieder eingefangen. Es ist nicht das erste Spiel, das Tell-Tale in Episoden veröffentlicht, in dem Fall wirkt es aber noch sehr viel intensiver. Warhscheinlich weil die Cliffhanger hier noch besser zur spannenden Story passen. Ein weiterer Grund dafür liegt bestimmt darin, dass Entscheidungen, die man in den einzelnen Episoden trifft Auswirkungen auf die folgenden Episoden haben sollen. Ich bin gespannt. Werde so bald wie möglich den zweiten Teil probieren…

Ich wünsche Euch dann auch mal, äh, warmen Regen… Schönes Wochenende! ;)

Dunkelheit

Bonjour mes amis!

Wie Ihr unschwer erkennen könnt, hatte ich Spaß daran die kleine Horrorgeschichte noch etwas weiter zu treiben. Momentan ist mir danach mich zeichnerisch etwas auszutoben. Wird Zeit, dass ich mal wieder nen Langcomic mache! :D

Heute wird mein Blogeintrag ein großer Shout-Out und zwar an meinen guten alten Freund Horus W. Odenthal!

Ich habe Horus und seine bezaubernde Rockerbraut Kirsten vor bereits mehr als 10 Jahren kennengelernt, als ich die Schule beendet hatte und vollkommen verloren in Zeit und Raum da stand mit meinem Wunsch Comiczeichnerin zu werden. Horus selbst war da schon gestandener Comiczeichner mit Veröffentlichungen in den USA und Deutschland. Als er mir Comics wie Love and Rockets, Hellboy oder Bone in die Hand drückte, war mir auf einmal alles klar. Ich wußte jetzt, dass ich das mit dem Comiczeichnerwerden durchziehen musste und es auch möglich war. BÄM! 10 years later…

Deshalb stelle ich Euch hier GERNE sein neuestes Werk vor. Es ist kein Comic, sondern ein handfester ROMAN (das mit dem ohne Bilder) und zwar aus dem Bereich Fantasy. Es heisst Ninragon und man könnte in aller Kürze sagen: Game Of Thrones meets Clive Barker.:)

Horus vermarktet sein Werk selbst, was heisst, dass jetzt erst mal ordentlich die Werbetrommel gerührt werden muss! Aus diesem Grund startet er folgende Aktion. Jeder, der eine Besprechung seines Romans „Ninragon“ auf Amazon schreibt, erhält eine signierte Originalzeichnung von ihm. Hier ist der Link zum E-book. Details dazu könnt Ihr in seinem brandneuen Blog nachlesen.

Ausserdem hat der gute Mann sowohl eine Facebook-Seite als auch einen Twitter-Account  und fände es wahrscheinlich ziemlich knorke, wenn Ihr sein Treiben über die ein oder andere Weise verfolgt.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie sich Horus Weg als Fantasy-Autor gestaltet und lasse mich gerne von seiner Motivation anstecken. :) Let’s rocke und rolle!!! So, jetzt wieder an die Arbeit hier…

Dinge auf der Schwelle

Vielleicht hats jemand schon erkannt, aber die ersten Textzeilen dieses Comics stammen (leicht verändert) aus der Kurzgeschichte “Das Ding auf der Schwelle” von H.P.Lovecraft.

Inspiration für diesen Strip war, dass ich am Wochenende endlich mal wieder einen Brettspieltag mit Freunden hatte und wir ungefähr 6 Stunden lang Arkham Horror gespielt haben. Glücklicherweise konnten wir (gestärkt durch Sushi und diverse koffeinhaltige Getränke) eine durch den Dämon Azatoth herbeigeführte Apokalypse verhindern. Das Spiel kann ich wirklich mal wieder sehr empfehlen. Trotz der langen Spieldauer konnten wir am Ende noch einigermaßen genug geistige Gesundheit behalten.

Nachdem dann noch der Comicautor (und Sohn von Stephen King) Joe Hill über die Auswirkungen seines kaputten Kühlschranks twitterte, hatte ich eine Idee für einen neuen Strip. Man könnte also sagen, dass dieser Comic von Horrorautoren beeinflusst wurde. :D

Ich persönlich habe wahrscheinlich wie viele andere auch als Teenager alle Lovecraft- Kurzgeschichten gelesen. Ich habe sogar doofe Wolfgang-Hohlbein-Romane (“Der Hexer“) gelesen, die sich aus dem tentakeligen Fundus des Cthulhu-Mythos bedienten. Auch wenn Einem nach einer gewissen Zeit der etwas, äh, repetitive Charakter der Geschichten anödet, muss ich zugeben, dass mir das von Lovecraft geschaffene Universum mit seinen cephalopoden Horrorkreaturen immer noch gefällt. Ohne Lovecraft kein Hellboy, kein The Thing, kein The Evil Dead und  kein Necronomicon. Jedenfalls nicht in der Form.

Übrigens mal eine kleine Frage an alle RSS-Nutzer: Ich bekomme Meldungen darüber, dass man seit meiner Umstellung auf Comic Easel keine Comics im Feed sieht. Der Ersteller von Comic Easel meinte aber, er würde sie sehen. Also, falls Ihr sie nicht seht, wäre es super, wenn Ihr kurz einen Kommentar hinterlassen könntet welchen Feedreader Ihr benutzt. Ich leite das dann weiter.

Ansonsten wünsche ich Euch wie immer natürlich einen fabulösen Wochenbeginn!

 

Räumlichkeiten

… Bei genauerer Überlegung vielleicht wäre es auch etwas zu kalt, aber hier fällt ja eh immer die Heizung aus, insofern würden mich die neuen klimatischen Begebenheiten vielleicht gar nicht so schockgefrieren…

Ich hab mal wieder was gelesen (was mit Text UND Bild), was ich Euch ans Herz legen möchte!

Und zwar habe ich mal eine von diesen neumodischen Graphic Novels gelesen. Diese trägt den Namen “Israel verstehen” und stammt von der Amerikanerin Sarah Glidden. Ich war zuerst etwas skeptisch, da ich das Thema Israel immer unglaublich kompliziert und für einen Aussenstehenden kaum begreifbar fand. Aber letztendlich möchte ich diesen Konflikt besser verstehen und das ist Grundvorraussetzung für die Lektüre dieses Comics (ja, ich nenn das jetzt einfach mal COMIC und nicht Graphic Novel- püh!). Der Comic erzählt in dokumentarischer Tagebuchform von der Reise der jüdisch- amerikanischen Autorin nach Israel und ihrer Auseinandersetzung mit dem Land ihrer Vorfahren. Die Zeichnerin nimmt an einer sogenannten “Birthright Tour” teil, die Menschen jüdischer Abstammung eine Reise nach Israel stiftet. Dabei soll den Reisenden nicht nur einfach das Land gezeigt werden, sondern auch über jüdische Geschichte und Kultur aufgeklärt werden. Die Autorin sieht diese Tour durchaus kritisch und befürchtet israelischer Propaganda ausgesetzt zu werden. Doch es ist nicht alles so schwarz-weiß, wie sie es zuerst vermutet hat…

Ich habe KEINE, aber wirklich absolut keine Ahnung von Israel und dem Konflikt gehabt und war extrem positiv überrascht, wie die Geschichte mich in ihren Bann zog und mir nach und nach vor Augen führte, wie beeindruckend das Thema Israel in seiner Komplexität ist. Dabei lässt die Autorin dem Leser viel Spielraum sich seine eigene Meinung zu bilden und gibt einen sehr ehrlichen, persönlichen Eindruck wieder. Ich hatte nie den Eindruck mit einer bestimmten politischen Message bombardiert zu werden und ich konnte, genau wie die Autorin, die subjektiven Eindrücke der Birthright Tour auf mich wirken lassen.

Ich fands jedenfalls hochinteressant und bewegend und hatte das Gefühl auf unterhaltsame Weise etwas gelernt zu haben. Vielleicht will ja der ein oder andere von Euch sich (ähnlich wie ich) etwas politische Bildung aneigenen. :)