Käptn Burrini
Huhu!
Keine Angst, da ist mir natürlich nicht wirklich was passiert, aber der absurde Gedanke war immer wieder da. Comiczeichnerwahrnehmung halt.
Insgesamt kann ich sagen, dass das Schnorcheln in diesen Gegenden natürlich ein wunderschönes Erlebnis ist und wenn ich irgendwann das Glück habe noch einmal so einen ähnlichen Urlaub machen zu können, würde ich es vielleicht auch mit einer Sauerstoffflasche machen.
Diese kleinen gelben Freunde waren täglich um ein paar Korallenriffe am Strand versammelt und sehr zutraulich.
Leider war es manchen Badeurlaubern nicht genug, dass die Fische sie umgaben, viele fingen an sie mit Brötchen zu füttern.
Brötchen!
Weil so ein Fisch natürlich sein tägliches Frühstück aus Hefe und Mehl braucht und die Weltmeere so etwas nicht bereithalten…
Ich kann nicht behaupten, dass ich mit Sicherheit weiß, dass Brot den Fischen schadet.
Aber genau, weil ich es nicht weiß, möchte ich das nicht riskieren.
Hier in Köln gab es vor Kurzem ein grosses Vogelsterben am Aachener Weiher, da der See “gekippt” ist. Entenfüttern war daran nicht ganz unschuldig. Das betrifft jetzt zwar Seen und nicht Meere, aber vielleicht gibt es ja ähnliche Folgen? Fische mit Bauchschmerzen? Vielleicht gibts ja hier einen Meeresbiologen oder Fischexperten, der das weiß?…







Discussion (18) ¬
Das offene Meer kippt auf jeden Fall nicht um. Das kann nur bei stehenden Gewässern passieren. Trotzdem würde ich wildlebende Tiere nicht füttern, selbst oder gerade wenn es ihnen bekommen würde (höchstens für die Vögel was, wenn der Winter recht hart ist)
Wildtiere füttert man nicht. Nicht am heimischen See, nicht am Meer und auch nicht wenn der Winter hart ist. Natürliche Auslese nennt sich das, hält die Population im Gleichgewicht und sondert kranke und schwache aus. Das hat seinen Grund!
Menschen füttern Singvögel schon sehr lange. Das hat einen Grund: Umso mehr Vögel den Winter überleben, desto mehr Schädlinge fressen sie im Frühling.
Vögel im Winter zu füttern ist demnach vertretbar.
Besser wäre es natürlich, man würde weniger Monkulturen betreiben, aber beim Kleingärtner von nebenan zieht dieses Argument nicht. Der baut mehr als nur eine Gemüsesorte an und ist nicht unbedingt als Ausbeuter der Natur zu betrachten.
Vögel füttern: Ja!
Fische füttern: Nein!
Dickes Lob für die Sarah, für ihr reflektiertes Verhalten gegenüber unseres hochempfindlichen Ökösystems, genannt Erde.
Ich muss Pjod da zustimmen: egal welche tiere, sie zu füttern ist der natur nicht eben zuträglich nicht mal bei vögeln … denn auch die so genannten “schädlinge” die die mehr werdenden vögel dann vernichten haben ihrerseits ihren nutzen (zb regenwürmer lockern die erde, maden werden zu käfern die pflanzen bestäuben usw) ergo: auch vögel füttern stört das gleichgewicht!
Die Fische sind ja total witzig und süss gezeichnet! <3
Ein Gleichgewicht, welches nicht existiert. Das Verhältnis zwischen Anzahl von Räuber und Beute ist bestimmt durch Ungleichgewicht.
Vögel füttern ist in meinen Augen der Anwendung von Pestiziden vorzuziehen. Wenn wir keins von beidem machen, dann sind wir diejenigen, die im nächsten Jahr verhungern, und damit ist auch keinem geholfen.
Lol, Butterblume liest den Pony Xpress!
Fischis =D
Hi,
ich muss nur mal kurz loswerden, dass Deine Comics super sind! Das Burrini Lesezeichen aufrufen gehört mindestens zweimal täglich zu meinen Prokrastinierritualen, weil mich die super gezeichneten Charaktere und die Story zum Lächeln bringen, also vielen Dank dafür!
würde ich es vielleicht auch mit einer Sauerstoffflasche machen. Bitte nicht, du sollst uns doch erhalten bleiben – Druckluft reicht völlig
Ich gestehe, dass ich die Pointe heute erst verstanden habe, nachdem ich mir die Englische Fassung auch noch durchlas. “Ach so, ‘großes Geschäft’”
Boah – mit dem dicken Flieger Luftverpesterozonfresser um die halbe Welt jetten und dann das Schild ‘Enten bitte nicht füttern’ auspacken! Werden das jetzt nur Heulstrips? Wo bleiben Sonne, Sex und Sand?
Schade, daß mein ‘Held’ nicht mit dabei ist: El Pilzo würde doch erst mal das Dynamitfischen in der Karibik einführen …
@Herr Schlau:
Irgendwie find ich Deinen Kommentar gerade ein bisschen unfreundlich…
Ausserdem: Was hat das mit dem Strip zu tun?
Ich glaube der Kommentar bezieht sich viel mehr auf deinen Blog eintrag als auf den Strip
Offensichtlich hast du dich daran “Gestört” (mir fällt grad kein besseres Wort ein) das die Turisten die Fische mit Brot füttern (das ist übrigens der einzige Grund warum die so zutraulich ist, die wissen eben wo das essen her kommt). Also Grüner müsste ich mich jetzt aber fragen, was den nun die Grössere Umweltsünde sei:
(a) In die Karibik fliegen.
(b) Fische mit Brot füttern.
Ich will nicht sagen, das du nicht fliegen sollst/darfst – ich fliege ja auch so einmal pro jahr, ich finde das noch vertretbar
Ober offensichtlich ist hier jemand der Ansicht, das dein Flug der Umwelt mehr geschadet hat. also es das füttern der Fische mit Brot tut – darüber könnte man sich jetzt streiten, aber nicht hier
@Comiczeichnerwahrnehmung halt: sieht man auch ganz nett an der Grösse des Bikinis unter Wasser und danach am Strand
Das wirkliche Ökodesaster sind weder Flieger noch Brotstückchen, sondern eher das hier:
http://www.scinexx.de/dossier-487-1.html
…zur obigen Frage, wovon Fische so alles Bauchschmerzen bekommen^^.
Ich habe gerade nicht alles gelesen, aber speziell der Kommentar “Vögel füttern stört das Gleichgewicht” bringt mich dazu kurz was zu sagen.
Auch der Mensch stört das Gleichgewicht, allein mit seinem “da sein”. Wir machen Tierischen Lebensraum kaputt ebenso wie Nist- und Futterplätze. Gleichzeitig vergiften wir manchmal sogar die Nahrung durch spritzen usw. Ich glaube, es ist kein Argument, Tieren da nicht etwas zu helfen.
Abgesehen davon hatte Sarah darauf hingewiesen, dass man Fische mit BROT füttert, was nicht der Natur entspicht. Vögel hingegen werden mit dem gefüttert, was sie normalerweise fressen…
So, die Steine liegen parat