Comikoma

Hi und hallo, da bin ich wieder!

Wie Ihr seht, bin ich immer noch ein wenig “verkatert” vom Comicfestival, das letzte Woche in München stattfand.

Heieiei, zum Glück hab ich schon halbwegs alles gezeichnet, was ich da an Eindrücken gesammelt habe, aber wer trotzdem noch einen schriftlichenBerichte haben möchte, kann das gern im Blog des rasenden Reporter Alexander Lachwitz tun.

Wie immer, wenn die Comicnerds Deutschlands zusammentreffen, ist es ein großes Fest, bei dem wir so viel gruppenknuddeln, wies nur möglich ist. Hiermit noch mal ein Shout-Out an meinen lustigen Verlag Zwerchfell und an alle meine tollen Kollegen mit denen es immer wieder eine helle Freude ist düsteren Lakritzschnaps (hurgl) zu trinken. Und ich habe mich natürlich auch wahnsinnig über die Besucher am Stand gefreut, wenn ich auch vor Signierwahn kaum Zeit hatte für einen gemütlichen Plausch.

Leider muss ich aber auch sagen, dass dies nicht das schönste Comicfestival war, das ich je besucht habe. Für den sintflutartigen Dauerregen konnte natürlich niemand etwas, aber es gab schon auch organisatorisch ein paar Dinge, die den Independent-Verlagen Steinchen in den Weg legten. Von Anfang an waren alle skeptisch gegenüber der Tatsache, dass das Comicfestival in zwei verschiedenen ein Kilometer entfernten Locations stattfand. Die grossen Verlage waren im Künstlerhaus untergebracht, die kleinen im Alten Rathaus. Die Skepsis hat sich dann auch bewahrheitet. Betriebswirtschaftsmäßig war es für die meisten kleinen Verlage ein Fiasko.

In dem Dauerregen gab es kaum Fluktuation zwischen den beiden Festivallocations, noch dazu waren die Beschilderungen um das Rathaus herum und innen sehr zurückhaltend, was es dem vorher so hochbeschworenen Laufpublikum schwer machte uns zu finden. Die absolute Katastrophe war dann natürlich die Meisterschaftsfeier des FC Bayern am Sonntag, die zur Folge hatte, das der Eingänge zum Alten Rathaus versperrt war. Wir mussten also leider schon am Samstag unseren Stand abbauen, da die Zufahrtswege am Sonntag versperrt waren, um am nächsten Tag wenigstens mit einem winzigen Kontingent weiterzumachen. Am Sonntag waren dann vielleicht 10 Besucher im Rathaus. Ein ziemlich unrühmliches Ende, für das direkt natürlich auch keiner was kann. Zumindest hätte ich mir von der Festivalleitung gewünscht, dass man uns mehr darüber informiert, was am Marienplatz jetzt Sache ist und nicht, dass WIR uns erst darum bitten müssen, dass man mal nachfragt. Denn dass diese Feier stattfinden würde (natürlich hätte sie auch ohne den Sieg am Vorabend stattgefunden, dis is doch klar), war schon ein paar Tage vorher bekannt.

Schade jedenfalls, so war das jetzt alles sehr gehetzt und fürs Geschäft echt enttäuschend. Ich hoffe, dass man beim nächsten Festival 2015 bessere Locations findet.

Aber ich ab zumindest ein paar neue Termin fürs Signieren ausmachen können. Guckt mal in die rechte Sidebar, demnächst findet Ihr mich in illustrierender Gesellschaft in Frankfurt, Bonn, Köln, Berlin und Hannover!

Da freu isch misch druff! Weil da muss man nämlich keine Stände aufbauen und Kisten schleppen! :D

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