Na, seid Ihr auch schon genervt von dem aktuellen “Pferdefleisch-Skandal”?
Natürlich kann mein vierhufiger Mitbewohner das Ganze nicht so stehenlassen. Ansonsten dürften jetzt so ziemlich alle Witze im Netz dazu gemacht worden sein…
Ob es diesmal kranke Pferde sind, die da zu “Fleischgranulat” verarbeitet und nicht ausgewiesen werden oder ob täglich Rinder, Schweine, Hühner etc durch Massentierhaltung unter ähnlich schlechten Bedingungen zur McCurrywurst verarbeitet werden. Mein Vertrauen in die industrialisierte und globalisierte Nahrungsmittelproduktion ist jedenfalls schon lange erloschen. Alle paar Jahre/Monate/Wochen gibt es einen neuen Skandal und das wird sich wohl auch nicht ändern, solange die Konditionen so sind wie sie sind. Schon vor den gerade diskutierten neuen Erkenntnissen habe ich begonnen meinen Fleischkonsum zu drosseln, da mir schlichtweg der Appetit vergangen ist. Ich würde mich jetzt nicht Vegetarier nennen, aber ich versuche einfach gerade weniger Fleisch zu essen. Muss für mich persönlich auch nicht bei jedem Essen dabei sein. Wie konsequent man da sein will (oder überhaupt KANN), bleibt letztendlich jedem persönlich überlassen, finde ich. Ich halte nichts von Grabenkriegen.
Hier zum Abschluss noch ein schönes Video oder doch lieber das hier? Damit Euch Butterblumes Ärger nicht zu sehr im Magen sitzt.






Also im wesentlichen Gebe ich dir recht Sarah. Doch muss ich sagen das ich deswegen nicht auf Fleisch verzichten werde. Denn auch in Gemüse und Obst und dergleichen findet man genug Schadstoffe. Das Bio Zeug (das ja sooo toll und gesundsein soll, und dabei lediglich nicht chemisch gespritzt wird auf dem Feld) wird hierzulande direkt neben einer Autobahn angebaut wo es schickstens mit Abgasen gepudert wird… tolles Kino.
Ich ess einfach was mir schmeckt, denn der Stress den ich mir mache wenn ich versuche alle Schadstoffe zu meiden ist bestimmt schädlicher und es schaffen sich gesund zu ernähren wird auch keiner…
Meine Meinung!
Natürlich ist auch Gemüse und Obst nicht so “unschuldig” wie mans gern hätte. Aber zumindest sind da keine lebenden Wesen involviert und die Produktionsbedingungen drehen mir da wirklich den Magen um. Nichtsdestotrotz: Ja, sich komplett gesund und schadstoffarm zu ernähren halte ich auch für etwas utopisch.
Gut ok dann sag ichs mal so: ich versuch auch das Leiden der iere zu vermindern wenn ich es kann… bspw kauf ich keine Eier aus bodenhaltung sondern NUR freilandhaltung. Aber wenn da ein Pferd mit verarbeitet wurde dann bringt mich das nicht um.. was ne sauerei ist das es pferde sind die starke medikamente bekommen haben. Also hab da was von Sportpferden gehört. Das muss dann nicht sein. Aber (ich weiss die Pferdefreunde töten mich gleich) ich fahre auch mal zum Metzger bei uns in der Nähe und hol mir ne Pferdewurst… Solangs schmeckt wirds gegessen.
Pferd zu essen finde ich an und für sich auch nicht besser/schlimmer als andere Fleischsorten.
Rührt vielleicht einfach noch vom “Pferdefleischverbot”, das es noch im 19. Jahrhundert gab. Danach hat es sich hier in Deutschland nie wieder so richtig als Nahrungsmittel durchgesetzt und ich verstehe auch alle, die dabei emotionale Vorbehalte haben.
Mir selber schmeckt es sowieso nicht, aber das fällt halt wiedermal unter “Geschmacksfrage”.
Klar geschmacksfrage…
Hab ich jemandem Vor den Kopfgestoßen? weil wenn ja tuts mir leid das wollte ich nicht.
Ich bin nur so erzogen worden: Probiers erst, wenns nicht schmeckt darfstes weglassen!
Aber erst meckern war nicht. Und da viele sich gegen bestimmte Sachen stellen nur weil sie zu lebzeiten vielleicht süß anzusehen waren … so bin ich eben nicht. trotzdem wollte ich niemanden kränken.
Ich hasse zum Beispiel Rosenkohl… andere lieben ihn… so ist das nunmal.
Nönö, Du hast mir nicht vor den Kopf gestossen. Wenn Du Pferdewurst magst, ist das in Ordnung. Wenn jemand das nicht mag (ich persönlich habs echt probiert und es war nicht meins), dann auch.
Und mehr freilaufende Rosenkohle braucht das Land!
Sehr geil
Und ja, ich bin auch sehr genervt von diesem “Skandal”. Ich finde es besonders merkwürdig wenn sie dann im Radio sagen, es sei Eklig das da Pferdefleisch drin ist…. bei Pferdesalami regt sich niemand auf, aber bei 1% Pferdefleischanteil springen alle im Raum rum. Huh? Es muss halt jedes Jahr ein Lebensmittelskandal her, dieser ist besonders arm, aber die Medien haben offensichtlich nichts besseres zu tun. (Das sie bei den selben Untersuchungen herausgefunden haben das einiges von dem Fleisch für türkische Restaurants und Dönerbuden auch Schwein enthält ist doch viel spannender… da hört man gar nichts drüber…)
Ich bin seit einigen Jahren ein “Semi-Vegitarier” aus gesundheitlichen Gründen. Ich esse kaum noch Fleisch, und ich muss sagen ich vermisse es kein Stück. Und wenn man eine Zeit ganz ohne Fleisch gelebt hat, merkt man wie unnötig viel Fleisch konsumiert wird. Es ist wirtschaftlich, ökologisch und gesundheitlich nicht vernünftig so viel Fleisch zu essen. Weniger würde allen helfen (Bis auf der Fleischindustrie
)
Puh… ich steigere mich rein
Danke für den Comic
Ich glaube der eigentliche Skandal ist der, dass unter den Pferden die da verwurstet wurden auch welche dabei waren, die nicht für den Schlachter gedacht weil mit Medikamenten vollgepumpt waren.
Anyway ich find das ganze auch wieder ziemlich nervtötend. Vor allem weil ansonsten keine Sau auf die Angaben auf der Verpackung guckt. Mich würde mal interessieren, wie lange es dauert bis jemandem auffiele, wenn man auf alle Fertigprodukte zu den Zutaten “enthält 25% Nacktmull und 12% Kreuzotter” schriebe.
Hmm, Nacktmull.
Ganz schön bissig, das bisschen Pferd…
Und der Button, den er dir antackert, drückt seine Meinung auch sehr deutlich aus. Aber genau genommen ist Sarah nicht diejenige, die das Pferdefleisch in die Lasagne getan hat, oder?
Naja, im ersten Ärger ist es nicht unüblich, den Falschen zu “bestrafen”, das kommt schon mal vor.
War rührt Ngumbe da den um?
Kann man es Butterblume denn verdenken? Bei all den Skandalen die man uns am Laufband sprichwörtlich zu futtern gibt, möchte man doch am liebsten ständig in irgendwelche verlogenen Ä***** beißen :p
Nehmt euch an dem Pony ein Beispiel!! Lasst Taten/Zähne sprechen > : )
Als ich von dem Mist das erste mal hörte da musste ich sofort an Butti denken…

Ich hab mich schon gefragt wie lange es wohl dauern wird bis ein Strip dazu kommt!
“… enthält Arschloch-Fleisch!” vom Feinsten
“Enthält Arschlochfleisch”
Der wäre wohl im Dauereinsatz!
Kannst du da bitte einen Aufkleber draus machen?
Das Erinnert mich an die Comics wo du deine Ernährung, erfolglos, umstellen wolltest
Hier zieht der alte Spruch mit der Wurst:
Weißt du wie sie gemacht wird, magst du erstmal keine essen.
In dem Sinne, schönes Wochenende Sarah
Achso, vergessen:
Der grimmige Butti ist einfach mal goldig
Buchtipp zum Thema: “Fleisch essen, Tiere lieben” von Johanna Adorjan. Das Abschlusskapitel kann man hier lesen: http://www.zeit.de/lebensart/essen-trinken/2011-04/vorab-baeuerlein-tiere-essen-buch
Von dort stammt auch die schöne Formulierung “Lessmeatarian”, also Weniger-Fleisch-Esser, was wir vermutlich alle dringend werden sollten.
Danke für den Tipp. Das klingt echt interessant.
Korrektur: Die Buchautorin heißt Theresa Bäuerlein.
Ach jo, sowas haben wir doch mittlerweile jedes Jahr, gern mehrfach. Hat inzwischen mal wer begriffen, dass das nicht aufhören wird, solange $VERBRAUCHER nicht mal das Hirn benutzt? Ich meine, Hackfleisch (egal, ob in der zum dritten Mal umettikettierten Plastikschale oder in der Billig-Tiefkühllasagne oder sonstwo drin) aus’m Supermarkt, wo man weder weiß, wie lang das Zeug da schon liegt, noch, wo’s hergekommen ist …
Was kann da schon passieren!?
Zum Glück wurde in SOYLENT GREEN kein Pferdefleisch entdeckt – Ich bin sehr erleichtert, PUH!
SOYLENT GREEN ist Menschenfleisch!
Hach ja… der ganze Skandal…
Klar, falsche Bezeichnung ist skandalös, aber das ist nicht der wahre Skandal an der Sache…
Macht denn die Tatsache, dass es so viele PferdeliebhaberInnen gibt, den Tod irgendwie weniger schmerzhaft für eine Kuh oder ein Schwein? Nur, weil das Pferd das Privileg besitzt, als “Haustier” und “Freund” des Menschen betrachtet zu werden?
Sollte sich uns nicht der Magen umdrehen, weil Tiere in Massentierhaltung “leben”? Oder deshalb, weil wir immerzu Fleisch kaufen möchten, das dann noch möglichst billig ist? – Wo soll das denn alles herkommen?
Ich find deine Einstellung gut, Sarah. Ich glaube, es kommt nicht so sehr auf 100%-Veganer und Vegetarier an, sondern auf ein Bewusstsein und kritische Hinterfragung, wie viel Fleisch und andere tierische Produkte man denn wirklich braucht…
Ich bin schon lange Vegetarierin und werde das auch bleiben, aber dennoch habe ich kein Problem damit, wenn andere Fleisch essen. Das ist eine Entscheidung, die jeder für sich treffen muss.
Aber der Comic ist genial, wie immer.
Persönlich esse ich derzeit aus Diätgründen kein Fleisch außer Fisch und plane das längerfristig durchzuziehen, vor allem sollte sich da Erfolg einstellen. Hatte aber früher auch sehr gerne Pferdeleberkäse gegessen. Ich kenne aber Menschen, die sehr wohl etwas gegen den Verzehr von Pferden einzuwenden haben, auch wenn es im Allgemeinen sicherlich alles andere als minderwertiges Fleisch wäre. (Solang es nicht durch Medikamente kontaminiert ist.) Weil Pferde “edle Tiere sein”, die “größere Hirne als Menschen haben”, was auch immer. Es geht nicht an, dass jemand unbewusst zum Verzehr davon gebracht wird, genauswowenig, wie jemand mosaischen Glaubens Schwein, einem Hindu Rind untergejubelt werden sollte, deshalb greift Leanders Vergleich mit der Pferdewurst nicht, weil die eben niemand essen wird, der Pferde nicht essen mag, deshalb ist korrekte Bezeichnung wichtig.
Ich finde es trotzdem eigentlich noch skandalöser, wie mit dieser Situation umgegangen wird. Den Medikamenten-Sondermüll einmal ausgenommen, dass der vernichtet werden muss ist freilich klar, aber gesundheitlich unbedenkliche Chargen tonnenweise zu vernichten, halte ich für eine maßlose Verschwendung von Lebensmitteln. Hier gehörte finde ich der Handel dazu angehalten, die Fleischwaren nachträglich korrekt zu bezeichnen. Etwa mit Stickern “Enthält Pferdefleisch”, “Kann Spuren von Pferdefleisch enthalten”, ect. Das würde der Affäre doch wirklich zu genüge tun.
Ja, das ist sicher eine unglaubliche Verschwendung. Gestern hab ich noch gelesen, was Frankreich stattdessen mit dem falsch deklarierten Fleisch macht: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/falsch-deklarierte-tiefkuehlgerichte-frankreich-verteilt-pferdefleisch-an-arme/7814630.html
dazu muss ich jetzt was schreiben.
1. Die Sauerei ist nicht das Pferdefleisch, sondern dass es auf undurchsichtigste Kanäle in den Umlauf gebracht wurde, und es sich offensichtlich nicht um Schlachtpferde gehandelt hat, sondern um irgendwelchen Schrott. (sonst würde sich das alles nämlich nicht rechnen)
2. Um das Zeugs wieder in den Handel zu bringen, müsste es Toxikologisch und Pharmakologisch auf verschiedenste pferdeübliche Medikamente getestet werden. das ist leider ziemlich teuer, weil man ja nicht genau weiß, nach was man sucht. Ich schätze mal, dass es günstiger wäre, einwnandfreies Material direkt im Supermarkt zu kaufen, und es dann zu verschenken.
3. Die Verteilung über Hilfsorghanistationen wird nicht klappen, weil die ganzen Tiefkühl-Fertiggerichte permanent in der Tiefkühlkette bleiben müssen. die meisten Hilfsorganisationen aka Tafeln und so verfügen weder über Kühllaster noch über entsprechende Tiefkühl-lagermöglichkeiten.
4. bei der Masse an tatsächlich einwandfreiem Essen der aufgrund demnächst ablauf des MHD ausgemustert und vernichtet wird, ist das bislle Pferdefleischzeugs ein Witz!
LG
Mike
Ich habe ja einen grausigen Verdacht..!
Es gibt ja Mafiaponies! Ich weiß das, ich habe ein Phantombild im Arbeitszimmer hängen (danke nochmals dafür). Und die versenken ihre Opfer nicht mehr im Beton, sondern in der Lasagne!
Oh Gott, ich habe schon lange nichts mehr von Fredo gehört. Er wird doch nicht…?
Pferdefleisch, Ferdepfleisch… der eigentliche Skandal ist doch, dass Butterblume ein ER ist!!
Da kuschelt man sich wochenlang des Nachtens an sein Butterblumen-Plüsch, und dann sowas!
Verzeihung! Das war dann wohl ein trojanisches Pony!
Ich persönlich bin mit Fleisch aufgewachsen und es schmeckt mir meist ganz gut. Was ich abgefahren finde ist, dass Fleisch heutzutage ja kaum noch nach Fleisch schmeckt. Genauso wenig wie Milch so schmeckt wie früher. Erinnert ihr euch noch daran, wie es frische Milch im Supermarkt gab? Gibts nicht mehr. Steht nur noch “frisch” drauf.
Laut Wikipedia aßen die Deutschen 2007 im Schnitt 241gr Fleisch pro Tag. Ich habe mir ausgerechnet, dass ich auf ca. 100gr+ komme am Tag. Kurioserweise ist es bei mir die Frühstückssalami &co, die das ausmachen, weil ich bei Hauptmahlzeiten kaum Fleisch verwende. Rechnet mal nach, ich würde mich freuen das zu lesen.
Ciao
Ich persönlich bin von Natur aus auch eher ein “Fleischfresser”. Ich esse das Fleisch von den meisten Tieren sehr gerne, solange es mager ist.
Als Kind habe ich entsprechend viel davon gegessen und Gemüse nur auf Druck in homöopathischen Dosen zu mir genommen.
Kurioserweise esse ich heutzutage kaum noch Fleisch – nicht, weil es mir nicht schmeckt, sondern weil ich inzwischen selber für mich koche und Fleisch nicht gerne zubereite. Außerdem bin ich zu geizig, und die billigen Fertiggerichte mit Fleisch sind mir viiiiieeeeel zu fett. Fleisch gibt es bei mir praktisch nur noch als die gelegentliche Leberwurst und wenn ich alle paar Wochen zu meinen Eltern fahre. Allerdings merke ich dann meistens, dass Fleisch als Nahrung eben doch benötigt wird. Auch wenn ich es im Alltag nicht vermisse – wenn bei meinen Eltern Fleisch auf dem Tisch steht greife ich meist tüchtig zu
Insgesamt gibt das dann vllt 100 – 200g pro Woche oder so… schwer abzuschätzen.
Der derzeitige Skandal rührt mich aber nicht so sehr. Dass Fertiggerichte ein unüberschaubares Sammelsurium an “essbarem Zeugs” ist, sollte doch nun wirklich niemanden verwundern? Das Pferdefleisch im allgemeinen juckt mich auch nicht – habe ich sicherlich schon einmal in Salami oder so gegessen. Problematisch sind für mich nur die Medikamente, in der Hinsicht sollte wirklich was passieren.
Im Allgemeinen würde ich es wirklich sehr begrüßen, wenn mehr Leute ihren Fleischkonsum runterfahren würden… ist für die Gesundheit besser und auch ressourcensparsamer.
Zu der Geschichte mit der Milch:
Wenn du in einen echten Supermarkt gehst (also nicht in ‘nen Discounter), kannst du mit viel Glück eine Milch ergattern, die mit “traditionell hergestellt” beschriftet ist — die werden wie früher nur bei 70° gekocht.
Die Milch vom Discounter oder sonst so wird bei 120-130°C gekocht, da ist dann schon nix mehr drin.
Oder guck doch einfach mal beim Milchbauern um die Ecke nach, hier in Schleswig-Holstein haben sich ein paar zusammengetan, ‘ne alte Molkerei gekauft und verkaufen jetzt ihre Milch selber, von glücklichen Kühen und traditionell bei 70°C gekocht
Doofe Frage: Ist dieses 120-130 Grad kochen das, was man gemeinhin als “pasteuerisiert” versteht?
was mich nervt: der “PFERDEFLEISCH-skandal”! was soll die wortwahl?? der skandal sind doch die medikamente in dem essen! wobei bekannt ist, dass überall “der wurm drin ist” im essen. warum das so ist? bekannt. deshalb sollte man auch wirklich -nicht weil es mode ist oder weil es einem gesagt wird- für sich überlegen seinen fleischkonsum auf ein gesundes maß zu reduzieren, hin und wieder etwas tofu, dann mal wieder fleisch..
also eigentlich ganz “normal” – aber das ist in einer extremistengesellschaft (zwischen “fleisch ist mein gemüse” und den radikalen auf der anderen seite des rings) undenkbar
wendy-leserinnen jetzt bitte NICHT weiterlesen:
ich für meinen teil habe keine probleme mit pferdefleisch! es ist ein lebewesen wie kühe und schweine auch.
ich verstehe vegetarier und ich verstehe fleischesser, aber diese diskussion in den medien raff ich absolut nicht! (d.h. ich durchschaue es, aber trotzdem mit einem 0_o)
Liebe Sarah, liebe Fans,
Lebensmittelskandale gibt es nicht erst seit dem Beginn einer industriellen Produktion von Nahrungsmitteln. Früher mischte man feingemahlene Sägespäne in das Mehl, heute ist es Pferdefleisch in der Lasagne. Ein Unterschied liegt jedoch in der Ahndung solcher Vorgehen. Bäcker, die früher Sägespäne in das Brot mischten, wurden kurzerhand an den Pranger gestellt oder im nächsten Teich ein wenig untergetaucht, bis sie halbertrunken waren. Heute beschränken sich die Strafen auf Bußgelder, die den Profit nur geringfügig schmälern. Vielleicht waren der Pranger und das Untertauchen doch die effektivere Art der Bestrafung.
Bis zum Wirtschaftswunder verzehrten die Deutschen im Vergleich zu heute nur relativ wenig Fleisch. Der Sonntagsbraten war eine Ausnahme auf dem wöchentlich Speiseplan, während der Begriff “Butterbrot” zum Frühstück und zum Abendbrot noch wörtlich zu nehmen war. An Süßigkeiten für die Schulkinder für die Pausen dachte man gar nicht. Der Bonbon, den die Großmutter ihrem Enkel nach dem Mittagessen am Sonntag gab, mußte noch durch gutes Betragen während der vorhergehenden Woche verdient werden.
Ernährungstechnisch haben wir uns in den Fünfziger Jahren wesentlich gesünder ernährt, ehe das Wirtschaftswunder und die Werbekampagnen der Nahrungsmittelproduzenten zu einem rasanten Anstieg des Fleischkonsums führten. Brot, Gemüse und Früchte bildeten den Hauptbestandteil unserer Mahlzeiten, während Fett und Zucker nur eine untergeordnete Rolle hatten. Wie lautete doch der bekannteste aller Werbesprüche damals? – “Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch.”
Man sollte wirklich einmal den Versuch machen, den eigenen Fleisch-, Fett- und Wurstkonsum zunächst kritisch zu beobachten, um ihn dann zugunsten von Brot, Gemüse und Früchten einzuschränken. Mittel- und langfristig sollte man damit auch lästiges Übergewicht wirksam reduzieren können. Eine Gemüsesuppe kann, richtig gekocht, ebenso lecker sein wie ein Schnitzel. Zugleich ist sie mit einiger Sicherheit auch wesentlich gesünder …
Wer nach all den Lebensmittelskandalen immer noch glaubt, daß nur Fleisch Energie und Kraft verleiht, der soll einmal einen Blick auf die römischen Gladiatoren werden. Ihre Diät bestand in erster Linie aus Gerste, Brot und sehr viel Gemüse, während Fleisch nur selten auf dem Speiseplan stand. Für die Gladiatoren ging es nicht einfach darum, am Strand eine gute Figur zu machen. Von ihrer Fitness hing ihr Leben ab – und das fing bei der Ernährung an.
Der neue Lebensmittelskandal kann auch etwas Gutes bewirken, wenn wir unsere Eßgewohnheiten einmal kritisch überprüfen. Ein Mehr an Gesundheit und ein Weniger an Pfunden auf den Hüften schaden bestimmt nicht!
Ich wünsche Euch einen schönen Abend!
Wenn man weniger Fleisch essen möchte, aber nicht darauf verzichten will gibt es das schöne Konzept des “Werktagsvegetariers” oder “weekday vegetarian”.
Man erforscht unter der Woche die vielfältigen Möglichkeiten fleischlos zu leben und am Wochenende holt man sich dafür ein richtig gutes Stück totes Tier.
Das mit dem weniger Fleisch essen ist ein schöner Vorsatz, den ich auch schon vor langer Zeit gefasst habe. Leider ist es nicht so einfach. Bei mir klappt es erst, seit ich mir eine Schwell für den Preis gesetzt habe, und nichts mehr kaufe, was diese Schwell unterbietet ( Beispiel: Das Kilo Schweinefleisch < 12€ == viel zu billig). Damit fällt praktisch die gesamte klassische Supermarkt Ware raus.
Weiß nicht, ob das in Deinem Fall etwas nützt, aber ich lass mir seit Kurzem einen sogenannte “Abokiste” zukommen, die man für den Kölnre Umkreis bestellen kann. Da ist dann Gemüse, Obst, Molkereiprodukte UND Fleisch drin, wenn man will von Landmetzgerei aus dem näheren Umkreis. Vielleicht gibts ja sowas auch für die Stadt in der Du lebst und vielleicht wäre dieses Fleisch ja etwas besser.
Gibt es schon Rezepte mit Butterblume? So Butterblume mit Rotkohl und Klößen und welche Teile werden wohl die besten sein?
ja ja ich troll nur
Vermutlich das Filet, kurz vor den Hinterläufen am Rücken (aber nicht ganz oben, kein Rücken). Alternativ die Zunge, soweit ich mich erinnere, spricht Butterblume nicht viel. Wobei Butterblume auch recht alt sein müsste, und ein harter Mafiatyp- also lieber doch Sauerbraten…
Panel 1:
Sarah:
Bubble 1: Sssh! Buttercup’s approaching!
Bubble 2: Just /DON’T/ mention that horsemeat lasagna scandal to him, you hear?
Panel 2:
-no text-
Panel 3:
Buttercup: *CHOMP!*
Sarah: *YEEEEOOOOOW!*
Panel 4:
El Fungo: Y’ know, I’ve got a feeling he already knows …
[Sticker on Sarah's buttcheek] “Content: Huge Ass”
(Translator’s note: Sorry for the bad pun about your rear end, Sarah! It’s really not that huge. Don’t feel offended. Please.)
We apologise for the fault in the translation. Those
responsible for sacking the people who have just been sacked have been sacked.